Allgemeine Geschäftsbedingungen AGBs

Athene Lux & Co

Stand 15.5.2026

 

  1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Coaching-Leistungen, Workshops, Seminare, Trainings, Programme und Beratungsangebote von Athene Lux & Co (im Folgenden: „Auftragnehmerin“ genannt). Sie definieren die gegenseitigen Rechte und Pflichten zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber und gelten, soweit nicht ausdrücklich Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

1.1.         Athene Lux & Co ist eine eingetragene Marke und wird im Rahmen der Zusammenarbeit von Patricia Strampfer Coaching & Consulting e.U. und Martina Bednarik Coaching & Consulting e.U. gemeinsam sowie jeweils eigenständig genutzt.

Patricia Strampfer Coaching & Consulting e.U.
Servitengasse 13/31
1090 Wien

Firmenbuchnummer FN 665795 k
Firmengericht Handelsgericht Wien

 

Martina Bednarik Coaching & Consulting e.U.
Gaadnerstraße 27b2
2371 Hinterbrühl

Firmenbuchnummer FN 676793 i
Firmengericht Landesgericht Wr. Neustadt

 

1.2.         Die Leistungen werden je nach Angebot durch eines der beiden genannten Einzelunternehmen erbracht. Vertragspartner ist jeweils das im Angebot bzw. in der Rechnung ausgewiesene Unternehmen.

1.3.          Mit der Buchung einer Leistung erkennt die buchende Person oder das buchende Unternehmen (im Folgenden: „Auftraggeber“ genannt) diese Bedingungen an. Diese AGB gelten sowohl für Verbraucher im Sinne des § 1 KSchG (natürliche Personen, die nicht in Ausübung einer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit handeln) als auch für Unternehmen. Soweit einzelne Regelungen ausschließlich für Verbraucher oder ausschließlich für Unternehmen gelten, ist dies ausdrücklich vermerkt.

1.4.         Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt jene gesetzliche Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Klausel am nächsten kommt (Salvatorische Klausel).

 

  1. Leistungsgegenstand

2.1.         Gegenstand dieser AGB ist die Erbringung von Coaching-, Beratungs- und Trainingsdienstleistungen. Es handelt sich um Dienstleistungsverträge. Die Auftragnehmerin schuldet dem Auftraggeber gegenüber die Erbringung der vereinbarten Leistungen aber keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Die Verantwortung für die Umsetzung der erarbeiteten Inhalte und Maßnahmen liegt beim Auftraggeber.

2.2.         Die Leistungen werden auf Basis der vom Auftraggeber bereitgestellten Informationen erbracht. Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für Konsequenzen, die aus unvollständigen oder unrichtigen Angaben des Auftraggebers entstehen.

2.3.         Die Auftragnehmerin ist berechtigt, qualifizierte Dritte als Erfüllungsgehilfen einzusetzen, sofern dies dem Auftraggeber vorab mitgeteilt wird und keine schutzwürdigen Interessen des Auftraggebers entgegenstehen.

2.4.         Die erbrachten Leistungen stellen ausdrücklich keine Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung im gesetzlichen Sinne sowie keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung dar.

2.5.         Eine Einheit entspricht einer Stunde im Sinne dieses Vertrags und umfasst die Nettositzungszeit von 50 Minuten.

2.6.         Bei Online-Formaten ist der Auftraggeber für eine stabile Internetverbindung sowie für die erforderliche technische Ausstattung (Gerät, Kamera, Mikrofon) auf seiner Seite selbst verantwortlich.

 

  1. Anmeldung und Vertragsabschluss

3.1.         Die Buchung (online, per e-Mail oder schriftlich) gilt als verbindliches Angebot des Auftraggebers an die Auftragnehmerin. Der Vertrag kommt erst mit der ausdrücklichen schriftlichen oder elektronischen Bestätigung durch die Auftragnehmerin zustande. Mündliche Nebenabreden wie zum Beispiel telefonische Terminvereinbarungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

3.2.         Die Auftragnehmerin behält sich vor, eine Buchung ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

3.3.         Hinweis für Fernabsatzverträge (online- oder e-Mail Buchung): Bei Vertragsabschluss im Fernabsatz erhalten Verbraucher vor Buchungsabschluss alle gesetzlich vorgeschriebenen vorvertraglichen Informationen gemäß § 4 FAGG sowie die Widerrufsbelehrung (siehe § 7 dieser AGB). Diese Informationen werden im schriftlichen Angebot, spätestens jedoch mit der Buchungsbestätigung per
e-Mail übermittelt. Bei telefonisch vereinbarten Leistungen erfolgt die Übermittlung nach dem Gespräch per e-Mail.

 

  1. Honorar und Zahlungsbedingungen

4.1.         Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung vereinbarten bzw. im Angebot ausgewiesenen Preise. Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, sind die in den Preisinformationen genannten Preise aufgrund der Kleinunternehmer-Regelung gem. § 6 Abs 1 Z 27 UStG umsatzsteuerbefreit.

4.2.         Die Auftragnehmerin ist berechtigt, dem Auftraggeber Rechnungen in elektronischer Form zu übermitteln. Der Auftraggeber erklärt sich mit der Zusendung von Rechnungen in elektronischer Form durch die Auftragnehmerin ausdrücklich einverstanden.

4.3.         Rechnungen sind innerhalb von 10 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen.

4.4.         Bei mehrteiligen Coaching-Paketen, Programmen, Workshops und Gruppenveranstaltungen ist die Teilnahmegebühr spätestens 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn fällig, sofern bei der Buchung nicht anders vereinbart. Es gilt der Zeitpunkt, an dem das Geld auf dem auf der Rechnung angegebenen Konto eingelangt ist. Der Zugang zum Kurs bzw der Link zum Online Seminar wird erst nach Bezahlung der Rechnung freigeschaltet. Geht die Zahlung nicht bis zum Fälligkeitsdatum ein, behält sich die Auftragnehmerin vor, den gebuchten Platz anderweitig zu vergeben.

4.5.         Bei Beratungsaufträgen von Unternehmen, die länger als einen Kalendermonat dauern, ist die Auftragnehmerin berechtigt, bei Auftragserteilung 50 % des Gesamthonorars in Rechnung zu stellen. Diese Anzahlung wird auf die monatlichen Rechnungen angerechnet. Sofern vertraglich nichts anderes vereinbart ist, stellt die Auftragnehmerin jeweils zum Monatsende den anteiligen Betrag für die im abgelaufenen Monat erbrachten Leistungen in Rechnung.

4.6.         Für Unternehmen gilt, dass anfallende Barauslagen, Spesen, Reisekosten, etc. gegen Rechnungslegung der Auftragnehmerin vom Auftraggeber zusätzlich zu ersetzen sind.

4.7.         Bei Zahlungsverzug ist die Auftragnehmerin berechtigt, ab Beginn des Verzugs dem Auftraggeber zusätzlich zum vereinbarten Honorar Verzugszinsen in Höhe von 8% über dem Basiszinssatz der Österreichischen Nationalbank in Rechnung zu stellen. Außerdem behält sich die Auftragnehmerin vor, bei Zahlungsverzug anfallende Mahnspesen in Rechnung zu stellen. Anfallende Kosten, die aus der Abwicklung des Zahlungsverzugs resultieren, werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt. Zinsen und Spesen sind nicht refundierbar und bleiben bei Nichtzahlung als offene Forderung bestehen.

4.8.         Im Falle der Nichtzahlung von vorab vereinbarten Rechnungen und Zwischenabrechnungen ist die Auftragnehmerin von ihrer Verpflichtung, weitere Leistungen zu erbringen, befreit. Die Geltendmachung weiterer aus der Nichtzahlung resultierender Ansprüche wird dadurch nicht berührt.

4.9.         Technische Störungen, die ausschließlich in der Sphäre des Auftraggebers liegen, berechtigen nicht zur Kürzung oder Rückforderung des vereinbarten Honorars. Für technische Störungen auf Seiten der Auftragnehmerin gilt §5.2.

 

  1. Rücktritt und Stornierung

5.1.         Rücktritt und Stornierung durch den Auftraggeber

5.1.1.      Der Auftraggeber kann von einem gebuchten Termin oder einer Veranstaltung unter folgenden Bedingungen zurücktreten:

​                Zeitpunkt des Rücktritts / Stornierungsgebühr

  • Mehr als 20 Werktage vor Auftragsbeginn: kostenfreie Stornierung
  • ab 14 bis einschließlich 20 Werktage vor Auftragsbeginn: Verrechnung von 50% des vereinbarten Honorars
  • ab 7 bis einschließlich 13 Werktage vor Auftragsbeginn: Verrechnung von 75% des vereinbarten Honorars
  • Weniger als 7 Werktage vor Auftragsbeginn: Verrechnung von 100% des vereinbarten Honorars
  • Nichterscheinen ohne vorherige Absage: 100% des vereinbarten Honorars

5.1.2.      Der Rücktritt bedarf der Schriftform (e-Mail genügt). Maßgeblich ist der Eingang bei der Auftragnehmerin.

5.1.3.      Der Auftraggeber kann als Alternative zur Stornierung einen Ersatzteilnehmenden benennen, der an seine Stelle teilnimmt. In diesem Fall fallen keine Stornogebühren an.

5.1.4.      Bereits vereinbarte Beratungstermine innerhalb eines Auftrags können bis 24h vor dem Termin verschoben und neu terminiert werden. Bei zweimaliger Verschiebung durch den Auftraggeber gilt der Beratungstermin als wahrgenommen. Ohne rechtzeitige Terminabsage ist das vereinbarte Honorar für die versäumte Sitzung zur Gänze fällig.

5.1.5.      Bei Zuspätkommen ist in der Regel keine Verlängerung der Sitzungszeit möglich. Das volle Honorar für die gebuchte Sitzungsdauer wird in Rechnung gestellt.

5.1.6.      Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Fernabsatzverträgen (§§ 11 ff. FAGG) bleibt von diesen vertraglichen Stornobedingungen unberührt (siehe § 7).

5.2.         Absage durch die Auftragnehmerin

5.2.1.      Die Auftragnehmerin behält sich vor, gebuchte Termine oder Veranstaltungen bei Erkrankung, höherer Gewalt, bei technischen Störungen bei Online-Formaten und bei Gruppenveranstaltungen bei nicht erreichter Mindestteilnehmerzahl abzusagen. Die Absage erfolgt so früh wie möglich, bei Erkrankung unverzüglich.

5.2.2.      Bereits bezahlte Honorare werden im Falle einer Absage durch die Auftragnehmerin vollständig rückerstattet. Weitergehende Schadensersatzansprüche (z. B. für angefallene Reisekosten) sind ausgeschlossen, es sei denn, die Absage ist auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit der Auftragnehmerin zurückzuführen.

5.3.         Abbruch bei längerfristigen Programmen und Coaching-Paketen

5.3.1.      Als längerfristiges Programm im Sinne dieser Bestimmung gilt jedes Coaching-Paket oder Programm mit einer fest vereinbarten Laufzeit von mehr als drei Tagen oder mehr als drei Einheiten.

5.3.2.      Bricht der Auftraggeber ein solches Programm nach Beginn vorzeitig ab, bleibt das vereinbarte Gesamthonorar grundsätzlich in voller Höhe geschuldet. Dasselbe gilt für nicht in Anspruch genommene Einheiten innerhalb eines gebuchten Programms. Ein Anspruch auf Rückerstattung bereits bezahlter Beträge besteht nicht, sofern die Auftragnehmerin die vereinbarten Leistungen angeboten hat und der Abbruch ausschließlich in der Sphäre des Auftraggebers liegt.

5.4.         Ordentliche Kündigung bei Dauerverhältnissen

5.4.1.      Längerfristige Beratungsaufträge im Sinne des § 4.5. die auf unbestimmte Zeit abgeschlossen wurden, können von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.

5.4.2.      Bereits erbrachte Leistungen sind bis zum Zeitpunkt der Beendigung des Vertragsverhältnisses vollständig zu vergüten. Eine geleistete Anzahlung gemäß § 4.5. wird auf die bis zur Beendigung erbrachten Leistungen angerechnet; ein verbleibender Überschuss wird binnen 14 Tagen nach Vertragsende rückerstattet.

5.4.3.      Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei schwerem Vertrauensbruch, wiederholtem Zahlungsverzug des Auftraggebers oder dauerhafter Unmöglichkeit der Leistungserbringung.

 

  1. Widerrufsrecht für Verbraucher (Fernabsatz)

6.1.         Widerrufsbelehrung

Wird der Vertrag im Fernabsatz (online, per E-Mail oder telefonisch) abgeschlossen, haben Verbraucher das Recht, binnen 14 Tagen ab dem Tag des Vertragsabschlusses ohne Angabe von Gründen von diesem Vertrag zurückzutreten.

Um das Widerrufsrecht auszuüben, ist eine eindeutige Erklärung (z. B. per E-Mail) ausschließlich an das im Angebot als Vertragspartner ausgewiesene Unternehmen Martina Bednarik Coaching & Consulting e.U. oder Patricia Strampfer Coaching & Consulting e.U zu richten. Die jeweiligen Kontakdaten sind dem Angebot zu entnehmen und finden sich auch in der nachstehenden Tabelle.

Zur Wahrung der Frist genügt die Absendung der Widerrufserklärung vor Ablauf der Widerrufsfrist.

Kontaktdaten:

Patricia Strampfer Coaching & Consulting e.U.
Servitengasse 13/31
1090 Wien

 

Martina Bednarik Coaching & Consulting e.U.
Gaadnerstraße 27b2
2371 Hinterbrühl

 

6.2.         Folgen des Widerrufs

Wird der Vertrag widerrufen, hat die Auftragnehmerin alle erhaltenen Zahlungen unverzüglich, spätestens binnen 14 Tagen ab Eingang der Widerrufserklärung, zurückzuerstatten.

6.3.         Vorzeitiger Beginn der Leistungserbringung

Wenn der Verbraucher ausdrücklich wünscht, dass mit der Leistungserbringung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und der Verbraucher über den Verlust des Widerrufsrechts informiert wurde und diesen ausdrücklich bestätigt hat, erlischt das Widerrufsrecht, sobald die Auftragnehmerin die Leistung vollständig erbracht hat. Wird die Leistung teilweise erbracht, hat der Verbraucher einen anteiligen Betrag für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen zu zahlen (§ 16 Abs. 2 FAGG).

 

  1. Schutz des geistigen Eigentums 

7.1.         Die Nutzungsrechte an den von der Auftragnehmerin und von ihr beauftragten Dritten geschaffenen Werken (insbesondere Angebote, Berichte, Analysen, Gutachten, Konzepte, Programme, Leistungsbeschreibungen, Entwürfe, Berechnungen, Datenträger etc.) verbleiben grundsätzlich bei der Auftragnehmerin. Sie dürfen vom Auftraggeber während und nach Beendigung des Vertragsverhältnisses ausschließlich für die im Vertrag festgelegten Zwecke verwendet werden. Der Auftraggeber ist insofern nicht berechtigt, die Werke ohne ausdrückliche Zustimmung der Auftragnehmerin zu vervielfältigen und/oder zu verbreiten. Keinesfalls entsteht durch eine unberechtigte Vervielfältigung/Verbreitung des Werkes eine Haftung der Auftragnehmerin – insbesondere etwa für die Richtigkeit des Werkes – gegenüber Dritten.

7.2.         Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, Sitzungen, Workshops oder sonstige Leistungen der Auftragnehmerin in Bild, Ton oder anderer Form aufzuzeichnen oder aufzeichnen zu lassen, ohne die ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Auftragnehmerin. Dies gilt für Präsenz- und Online-Formate gleichermaßen.

7.3.         Ein Verstoß des Auftraggebers gegen diese Bestimmungen berechtigt die Auftragnehmerin zur sofortigen vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses und zur Geltendmachung anderer gesetzlicher Ansprüche, insbesondere auf Unterlassung und/oder Schadenersatz.

 

  1. Verschwiegenheit und Datenschutz

8.1.         Verschwiegenheit

Die Auftragnehmerin verpflichtet sich zu absolutem Stillschweigen über alle im Rahmen der Beratung, des Coachings oder der Trainingstätigkeit anvertrauten Informationen. Diese Verschwiegenheitspflicht gilt zeitlich unbegrenzt, auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.

Die Verschwiegenheitspflicht gilt gegenseitig: Auch der Auftraggeber verpflichtet sich, vertrauliche Informationen, Konzepte, Methoden und Unterlagen der Auftragnehmerin nicht an Dritte weiterzugeben.

Ausgenommen von der Verschwiegenheitspflicht sind Informationen, die öffentlich zugänglich sind oder werden, ohne dass dies auf eine Pflichtverletzung zurückzuführen ist, aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen an Behörden oder Gerichte offengelegt werden müssen, oder mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung der anderen Partei weitergegeben werden.

8.2          Datenschutz

8.2.1.      Die Verarbeitung personenbezogener Daten des Auftraggebers erfolgt ausschließlich im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), dem österreichischen Datenschutzgesetz (DSG) sowie den sonstigen anwendbaren Datenschutzvorschriften.

Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist das im Angebot bzw. in der Rechnung ausgewiesene Unternehmen.

Näheres zur Verarbeitung personenbezogener Daten entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung, abrufbar unter: www.athenelux.at/Datenschutzrichtlinie.

8.2.2.      Fotos, Audio- und/oder Videoaufnahmen
Die Auftragnehmerin ist berechtigt, während Workshops und Seminaren Fotos sowie Audio- und/oder Videomaterial zu erstellen bzw. zu veranlassen. Die Aufnahmen dienen der Durchführung der Workshops und Veranstaltungen (zB zur Fotoreflexion, Lernmotivation und Wissensnetzerweiterung), sowie der internen Dokumentation und der externen Kommunikation. Ausgewählte Aufnahmen können in verschiedenen Medien veröffentlicht werden (Website, LinkedIn, Kursunterlagen etc.). Die Verarbeitung dieser Bild- und Tondaten erfolgt auf Basis der erteilten Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Der Auftraggeber kann die Einwilligung zur Veröffentlichung personenbezogener Aufnahmen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft schriftlich widerrufen; der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung.

 

  1. Gewährleistung

9.1.         Die Auftragnehmerin ist ohne Rücksicht auf ein Verschulden berechtigt und verpflichtet, bekanntwerdende Unrichtigkeiten und Mängel im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung an ihrer Leistung zu beheben. Sie wird den Auftraggeber hievon unverzüglich in Kenntnis setzen.

9.2.         Die Auftragnehmerin leistet Gewähr für die Erfüllung der von ihr geschuldeten vertraglichen Leistungen. Für den im Rahmen der Beratung durch den Auftraggeber zu erbringenden eigenen Beitrag am Leistungserfolg haftet die Auftragnehmerin nicht.

9.3.         Der Anspruch des Auftraggebers auf Gewährleistung erlischt nach sechs Monaten nach Erbringen der jeweiligen Leistung.

9.4.         Die Gewährleistungspflicht gemäß §9.1.-9.3. bleibt von der Haftungsbeschränkung des §10 unberührt; sie begründet jedoch keinen über die Nachbesserung hinausgehenden Schadenersatzanspruch.

 

  1. Haftung / Schadenersatz

10.1.       Die Auftragnehmerin haftet gegenüber dem Auftraggeber für Schäden – ausgenommen für Personenschäden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen – nur im Falle groben Verschuldens (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit). Dies gilt sinngemäß auch für Schäden, die auf von der Auftragnehmerin zur Erfüllung ihrer vertraglich vereinbarten Leistung beigezogene Dritte zurückgehen.

10.2.       Schadenersatzansprüche des Auftraggebers können nur innerhalb von sechs Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, spätestens aber innerhalb von drei Jahren nach dem anspruchsbegründenden Ereignis gerichtlich geltend gemacht werden.

10.3.       Die Haftung der Auftragnehmerin ist, soweit gesetzlich zulässig, mit der Höhe des vereinbarten Honorars/der Auftragssumme beschränkt. Ausgenommen von dieser Haftungsbegrenzung sind Schäden aus der Verletzung von Leib und Leben.

10.4.       Die Haftung der Auftragnehmerin für Mangelfolgeschäden, mittelbare und indirekte Schäden, entgangenen Gewinn sowie reine Vermögensschäden jeder Art ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

10.5.       Der Auftraggeber hat jeweils den Beweis zu erbringen, dass der Schaden auf ein Verschulden der Auftragnehmerin zurückzuführen ist.

10.6.       Sofern die Auftragnehmerin die vertraglich vereinbarte Leistung unter Zuhilfenahme Dritter erbringt und in Zusammenhang mit dieser Leistung Gewährleistungs- und/oder Haftungsansprüche der Auftragnehmerin gegenüber diesen Dritten entstehen, tritt die Auftragnehmerin diese Ansprüche an den Auftraggeber ab. Der Auftraggeber wird sich in diesem Fall vorrangig an diese Dritten halten.

 

  1. Referenz

11.1.       Wenn es sich beim Auftraggeber um eine Organisation handelt, ist die Auftragnehmerin berechtigt, diesen mit Unternehmensnamen und Logo in ihre Referenzliste aufzunehmen und auf der Website abzubilden. Sie ist weiters berechtigt, Dritten gegenüber eine allgemeine Beschreibung über den Auftrag/das Projekt zu geben. Eine solche allgemeine Beschreibung darf zu Präsentations- und Angebotszwecken des Auftrags/des Projekts verwendet werden.

11.2.       Der Auftraggeber räumt der Auftragnehmerin darüber hinaus das nicht-exklusive, zeitlich unbegrenzte Recht ein, das Unternehmenslogo des Auftraggebers auf der Website sowie in digitalen und gedruckten Referenzmaterialien der Auftragnehmerin zu verwenden. Die Nutzung beschränkt sich auf die Darstellung als Referenzkunde und umfasst keine über diesen Zweck hinausgehende kommerzielle Verwertung. Der Auftraggeber kann die Einwilligung zur Logonutzung jederzeit schriftlich widerrufen; bereits veröffentlichte Materialien sind binnen 30 Tagen nach Widerruf anzupassen.

 

  1. Außergerichtliche Streitbeilegung

12.1.       Die Auftragnehmerin ist nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

12.2.       Verbraucher haben die Möglichkeit, Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Internet Ombudsstelle (www.ombudsstelle.at) zur außergerichtlichen Beilegung vorzulegen. Die Teilnahme der Auftragnehmerin an einem solchen Verfahren ist freiwillig.

 

  1. Schlussbestimmungen

13.1.       Die Vertragsparteien bestätigen, alle Angaben im Vertrag gewissenhaft und wahrheitsgetreu gemacht zu haben und verpflichten sich, allfällige Änderungen wechselseitig umgehend bekannt zu geben.

13.2.       Änderungen des Vertrages und dieser AGB bedürfen der Schriftform; ebenso ein Abgehen von dieser Formerfordernis. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

13.3.       Für diese AGB und alle darauf basierenden Verträge gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Bei Verbraucherverträgen bleiben die zwingenden Schutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, unberührt (Art. 6 Rom-I-Verordnung).

Gerichtsstand:

  • Gegenüber Unternehmen: ausschließlicher Gerichtsstand ist Wien.
  • Gegenüber Verbrauchern: Es gilt der gesetzliche Gerichtsstand gemäß § 14 KSchG (Wohnsitz, gewöhnlicher Aufenthalt oder Beschäftigungsort des Verbrauchers)

 

Stand: 15. Mai 2026

 

HINWEISE ZUM WIDERRUFSFORMULAR

Wenn du den Vertrag widerrufen willst, dann füll bitte dieses Formular aus und sende es zurück.

Um das Widerrufsrecht auszuüben, ist eine eindeutige Erklärung (z. B. per E-Mail) ausschließlich an das im Angebot als Vertragspartner ausgewiesene Unternehmen Martina Bednarik Coaching & Consulting e.U. oder Patricia Strampfer Coaching & Consulting e.U zu richten. Die jeweiligen Kontakdaten sind dem Angebot zu entnehmen und finden sich auch im nachfolgenden Musterformular.

 

MUSTERFORMULAR FÜR DEN WIDERRUF

 

An

Martina Bednarik Coaching & Consulting e.U.
Gaadnerstraße 27b2

2371 Hinterbrühl
e-Mail:

oder

An

Patricia Strampfer Coaching & Consulting e.U.
Servitengasse 13/31
1090 Wien
e-Mail:

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*): …………………………………….

Bestellt am (*)/erhalten am (*) …………………………………….

Name des/der Verbraucher(s) …………………………………….

Anschrift des/der Verbraucher(s) …………………………………….

 

 

Unterschrift des/der Verbraucher(s) ……………………………………………………..

Datum …………………………………….

(*) Unzutreffendes streichen.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist gesendet wird.